Basilikum Gewürz - 30g

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Basilikum – Balsam für die Seele

Ist in Europa vom "Basilikum" die Rede, handelt es sich in der Regel um die besonders sortenreiche Art Ocimum basilicum, die im Mittelmeerraum schon seit rund 3.500 Jahren kultiviert wird.

Dabei ist es schwer vorstellbar, dass das aromatische Gewürz lange Zeit gar nicht als kulinarisches Highlight galt, sondern vordergründig als Heil- und Ritualpflanze Anwendung fand. So legten z. B. die alten Ägypter das Basilikum den Pharaonen mit ins Grab und versuchten sich mit seiner Hilfe vor Geistern und Dämonen zu schützen.

Heute zählt das Basilikum zu den beliebtesten Gewürzpflanzen der Erde, woran die Italiener nicht ganz unschuldig sind. Denn egal, wohin sie auch kamen, brachten sie basilikumreiche Rezepte aus ihrer Heimat mit, die überall auf der Welt großen Anklang fanden.

Basilikum in der Volksheilkunde: Die Anwendungsbereiche

Das Basilikum ist keine typische Arzneipflanze, da seine Heilwirkung – im Vergleich zu anderen Heilpflanzen wie z. B. dem Johanniskraut – nicht so stark ausgeprägt ist.

Nichtsdestotrotz ist das Basilikum medizinisch anerkannt und kommt in der Volksheilkunde nach wie vor bei diversen Beschwerden zum Einsatz, z. B. bei:

  • Stress
  • Entzündungen
  • Verdauungsproblemen inkl. Magenbeschwerden
  • Depressionen und Stimmungsschwankungen
  • Schlafstörungen
  • Migräne
  • Schwindel
  • Regelschmerzen und Wechseljahrbeschwerden
  • Halsschmerzen und Heiserkeit
  • Hautkrankheiten
  • Gelenkschmerzen

Basilikum: Die heilenden Wirkstoffe

Die heilende Wirkung stammt insbesondere aus dem ätherischen Öl des Basilikums. Seine Bestandteile (z. B. Linalool, Citral, Eugenol etc.) wirken entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzstillend und auch krebsfeindlich.

Auch der Stoff Cineol steckt im ätherischen Öl des Basilikums. Es wirkt schleimlösend und antibakteriell und kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen und entzündlichen Atemwegserkrankungen sowie bei Asthma und Heuschnupfen Linderung verschaffen. Studien haben ergeben, dass reines Cineol bei Asthma und bei der Lungenerkrankung COPD die Lungenfunktion deutlich verbessern kann.

Ein weiterer Stoff im Basilikum ist Estragol. Sein Ruf ist hingegen weniger gut. Denn in Studien schädigte Estragol Fruchtfliegen und andere Versuchstiere – und schon hiess es, Kräuter mit Estragol seien für den Menschen gefährlich, was dazu führte, dass Mütter nicht einmal mehr wagten, ihren Kindern Fencheltee zu geben. Denn auch im Fenchel ist Estragol enthalten.

In den betreffenden Untersuchungen wurde jedoch das reine Estragol aus der Pflanze isoliert und hochkonzentriert verabreicht. Derartige Hochdosen nimmt jedoch kein Mensch zu sich, wenn er Fencheltee trinkt oder Pesto isst.

Bei Kleinkindern sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit wird allenfalls von hochkonzentrierten Basilikum-Präparaten aus ätherischem Basilikumöl abgeraten. Doch ätherische Öle werden bei Kindern sowieso nur sehr sparsam eingesetzt – und innerlich schon gar nicht.

Der Gehalt und die Zusammensetzung des ätherischen Basilikumöls fällt je nach Sorte, Herkunft und Erntezeitpunkt auch sehr unterschiedlich aus. Den höchsten Gehalt an ätherischem Öl weist die Pflanze kurz vor der Blüte auf.

Basilikum wirkt gegen multiresistente Bakterien

Kommt es zu einer durch Bakterien verursachten Erkrankung, wird diese meist mit Antibiotika behandelt. Problematisch ist die Sache dann, wenn multiresistente Erreger mit im Spiel sind, da ein Grossteil der Antibiotika gegen diese Bakterien eingeschränkt oder gar nicht mehr wirksam ist.

Da die Entwicklung und Verbreitung der multiresistenten Bakterien stetig zunimmt, sind Alternativen gefragt. Diverse Studien haben gezeigt, dass das ätherische Basilikumöl sogar multiresistente Erreger erfolgreich bekämpfen kann.

So haben bulgarische Forscher an der Bulgarian Drug Agency aufgezeigt, dass mit ätherischem Basilikumöl die multiresistenten Stämme der Bakterien Staphylococcus, Enterococcus und Pseudomonas bekämpft werden können.

Basilikum hilft bei Entzündungen

Wo Bakterien sind, treten meist auch Entzündungen auf. Praktischerweise wirkt das Basilikum nicht nur antibakteriell, sondern gleichzeitig entzündungshemmend, was nicht nur bei akuten bakteriell bedingten Entzündungen, sondern auch bei chronischen Entzündungskrankheiten wie z. B. Morbus Crohn, Diabetes, Multiple Sklerose, Arthritis oder Rheuma vorteilhaft sein kann.

Hierbei kommen oft entzündungshemmende Arzneimittel wie die sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) oder COX-2-Hemmer zum Einsatz, die jedoch mit schwerwiegenden Nebenwirkungen wie z. B. blutenden Magengeschwüren oder Einschränkungen der Nierenfunktion einhergehen können.

Studien haben gezeigt, dass Eugenol aus dem Basilikum ähnlich wie COX-2-Hemmer das entzündungsfördernde Enzym Cylooxygenase (COX) hemmen.

 

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